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Das Jahreskonzert 2018 im Rückblick

Das Jahreskonzert 2018 im Rückblick

15. Dezember 2018


Das Jahreskonzert 2018 war voll und ganz unserem Dirigenten ehemaligen Roman Schilli gewidmet, welcher mit diesem Konzert sein 30-jähriges Jubiläum als Dirigent der Trachtenkapelle Oberwolfach feierte. Gleichzeitig war es aber auch sein Abschiedskonzert, da Schilli getreu dem Motto „Man soll aufhören wenns am schönsten ist” beschlossen hat, 2019 seinen Dirigentenstock weiterzugeben.

An diesem Konzertabend stimmte einfach alles: Wir hatten eine komplett ausverkaufte Festhalle, ein „Best of 30 Jahre Roman Schilli Programm” und eine restlos begeistertes Publikum.

Das 3-teilige Konzert wurde im ersten, traditionell-symphonischen Teil mit den Fanfarenklängen aus Franco Cesarinis „Festival Fanfare” eröffnet. Weiter ging es mit Jacques Offenbachs Parodie auf die griechische Mythologie „Orpheus in der Unterwelt”. Seinen Höhepunkt fand der erste Teil mit der „Peer Gynt Suite No. 1” von Edward Grieg gefolgt von einem furiosen Ende mit Alfred Reeds „El Camino Real”.

Während die Stücke des ersten Konzertteils schon alle einmal in den letzten 30 Jahren bei einem Jahreskonzert dargeboten wurden, erschien der zweite Teil nur bei internen Festen wie Geburtstagen einer Musikerin oder eines Musikers sowie bei Musikerausflügen. In diesem kuriosen Konzertteil interpretierten wir Mandolinenklänge zu dem Titel „O Sole Mio” - allerdings ohne Mandolinen. In Form einen Flaschenorchesters wurden bekannte Klänge von Michael Jackson zum Besten gegeben, ehe der Programmteil mithilfe einer artistisch rhythmischen Einlage mit Besen und Mülltonnen abgerundet wurde.

Blieb noch der dritte, originelle Teil des Konzerts, der mit Klaus Doldingers beeindruckender Filmmusik zum Klassiker „Das Boot” aus dem Jahr 1981 begonnen wurde. Weiter ging es mit dem peruanischen Lied „El Cóndor Pasa”, bei dem unser Querflötenregister mal wieder zur Blockflöte greifen durfte. Bei Roger Waters „Another Brick in the Wall” bekamen wir Unterstützung durch unsere Jungmusikerinnen und Jungmusiker, die bei dem Pink Floyd Klassiker den Part der englischen Schüler übernahmen. Beendet wurde der letzte Konzertteil schließlich mit einer Gesangseinlage von Ilona Müller und Maren Stulz zu „I Know Him So Well”.

Nach anhaltendem Ablaus des Publikums gaben wir abschließen noch zwei Zugaben zum Besten: Bei „He Ain't Heavy” legte Roman Schilli selbst noch ein Abschiedsolo mit dem Saxophon hin, um dann anschließend mit „Music”, einer Hommage an die Liebe zur Musik, das Konzert zu beenden.